Neuraltherapie (griechisch "neuros": der Nerv). Sie zählt zu den Behandlungsmethoden, die eine aktivierende Wirkung auf die eigenen regulatorischen Kräfte des Organismus ausüben. So kann eine gezielte Störfeldbehandlung einen wesentlichen Bestandteil der kausalen Therapie darstellen. Manches akute Leiden würde nicht chronifizieren, wenn statt einer symtomatischen Behandlung mit blockierenden Methoden – regulativ eingegriffen würde – mittels Neuraltherapie oder Akupunktur.
Die Faszination der Neuraltherapie als Regulationstherapie, besteht im breiten Anwendungsbereich akuter und chronischer Erkrankungen - wobei lediglich ein Lokalanästhetikum, eine Nadel und eine Spritze verwendet werden. Die Neuralthearpie heilt über die Injektion.
Jeder Organismus scheint mehrere Belastungen, auch Störfelder ausregulieren zu können. Wenn nun aber ein weiterer, noch so kleiner Reiz dazukommt und das „Fass zu Überlaufen“ bringt – kommt es zu Krankheitssymptomen.
Mittels Reiz und gezielte kurzfristiger Ausschaltung vegetativer Fasern, kann ein circulus vitiosus (Teufelskreis) durchbrochen werden. Die Homöostase wird wieder hergestellt und damit stellt sich automatisch eine verbesserte (unspezifische) Abwehr ein.
Die Neuraltherapie ist vor allem bei Funktionsstörungen sowie bei Schmerz- und Entzündungszuständen erfolgreich.